News

AMI gibt Automobilzulieferer ISE automatisierte Individual-Maschinenlösung an die Hand

Präzise, beschleunigte und fehlerfreie Produktion in die Tat umgesetzt

Gerade im Automotive-Bereich sind hohe Qualität und eine effiziente Nullfehler-Produktion oberste Prämisse. Als adäquate Lösung, um dieses gesetzte Ziel zu erreichen, automatisierte die ISE Automotive GmbH jüngst einen Teilbereich der Herstellung ihrer Automobil-Schaltgabeln. Für die Umsetzung wurde die AMI Förder- und Lagertechnik GmbH an Bord geholt. Sie hat im Zuge dessen eine individuelle hochpräzise Lösung mit Längstransfer­fräseinrichtung sowie Richt- und Prüfautomat entwickelt.

 

Rückrufaktionen zeigen, welche existenzielle Bedeutung die fehlerfreie Her­stellung von Teilen im Automobilbereich hat. Jedes „Rädchen“ muss ineinander­greifen, damit das Gesamtkonstrukt reibungslos funktioniert. Aus diesem Grund hat sich die ISE für Maßnahmen zur Qualitätssicherung ihrer Schaltgabel-Herstellung bei gleich­zeitiger Kostenreduktion entschieden.

 

Den Stellhebel für die erfolgreiche Umsetzung sollte die Automatisierung von Richtprozessen in 3-D an eng tolerier­ten Getriebeteilen bilden. Gemäß dieser Aufgabenstellung entwickelte die AMI Förder- und Lagertechnik GmbH nach intensiver Analyse die Lösung für den automatisierten Herstellungsprozess.

 

Ohne Schweißperlen ans Produktionsziel

Der bis dato aufwändige manuelle Prozess funktioniert jetzt wie folgt: Die AMI-Son­dermaschine kommt direkt nach dem Schweißvorgang zum Einsatz. Die Kom­ponenten werden in die Längstransferfräs­einrichtigung gelegt – es folgen auto­matisch das Fräsen, Messen der Frästiefe und Abschleifen der ver­bliebenen Schweißperlen. Dann werden die Werk­stücke geprüft und nach Gut-/Schlecht­teilen sortiert. Letztere schleust die Anlage aus­ und die Gutteile gelangen auto­matisch zum Richt- und Prüfauto­maten, in den sie die Fördertechnik lagerichtig einlegt. Dieser prüft die korrekte Ausführung des Bolzenblechs mit einer Prä­zision von 0,01 mm und übernimmt das Aufrichten sowie die Kontrolle der vier Schaltgabel-Beine im Toleranzbereich von 0,04 mm. Komponenten, die die Prüfkriterien nicht erfüllen, werden an dieser Stelle aus­sortiert – für alle fehler­freien Komponenten folgt die Endmontage.

 

Christof Wech, Projektleiter bei ISE Automotive Duisburg, resümiert: „ Pro Tag fertigen wir etwa 3.000 bis 3.500 Schaltkomponenten. Die Anlage von AMI hat den Gesamtaufwand für die Fertigung und Prüfung messbar reduziert. Gleich­zeitig konnten wir die Prozesssicherheit erhöhen und erfüllen die Null­fehlerziele unserer Kunden wesentlich effizienter als vorher.“ Torsten Krachhel, Werkleiter bei ISE, ergänzt: „Die neue Maschine ermöglicht uns größtmögliche Flexibilität in der Fertigung. Die Anlage lässt sich entsprechend umrüsten und anpassen, so dass künftig beispielsweise problemlos Getriebeteile weiterer Hersteller produ­ziert werden können – ein wertvoller Zugewinn.“

Kategorien